Als Kind spielte er in der Blaskapelle, fallweise Orgel und später in Bierzelten und in Ballorchestern in Österreich und Deutschland. Heute ist der Saxophonist Max Nagl bekannt für Jazz in allen Variationen, gespielt in allen möglichen Konstellationen: Ab 1980 gründete er Bands, ab Mitte der 1990er Jahre nimmt er Kompositionsaufträge an – unter anderem für Tanztheater, Hörspiele, Sprechtheater und Kammermusik. 1999 entwickelte er das „Café Electric“, ein Programm, in dem er sich mit dem Lebensgefühl der 1920er Jahre auseinandersetzt. Dazu inspiriert hatte ihn der gleichnamige Film mit Marlene Dietrich in der Hauptrolle.
2009 veröffentlichte er im Quartett mit Wolfgang Reisinger, dem US-Amerikaner Ken Vandermark und dem australischem Bassisten Clayton Thomas die Platte „C.O.D.E.“ – eine Hommage an die Free Jazz Väter Eric Dolphy und Ornette Coleman. Dafür wurde das Quartett mit dem Hans Koller Preis 2009 ausgezeichnet. Der Award wurde ihnen im März diesen Jahres überreicht und die Jury bezeichnete „C.O.D.E“ als „Konzeptalbum der Sonderklasse“.
www.maxnagl.at



























