„Ziel war es, den Bandprozess weiter voran zu treiben, ohne dabei auf den elektronischen Ursprung der Sofa Surfers zu vergessen“, beschreiben die vier Wiener ihr neues Album „Blindside“ Der elektronische Ursprung lässt sich zeitlich in den späten 1990er Jahren einordnen: Damals zählten Wolfgang Frisch, Markus Kienzl, Michael Holzgruber und Wolfgang Schlögl zu einem der interessantesten Elektronik-Exporthits Österreichs. Richard Dorfmeister remixte den Song „Sofa Rockers“ und trug damit erheblich zur Steigerung des Bekanntheitsgrades bei.
2005 orientierten sich die Sofa Surfers mit dem „rotem Album“ neu und präsentierten sich mit Bass, Schlagzeug, Gitarre und Gastsänger Mani Obeya als richtige Band. Sie selbst bezeichnen sich als „eine Hardcore-Band nach dem Krach“. Das gilt auch für das neue Album „Blindside“. Die rockigen Elemente sind den vier Musikern ebenso wie die elektronischen Einflüsse bis heute erhalten geblieben. Bis zur Veröffentlichung von „Blindside“, dem Nachfolger des „roten Albums“, dauerte es ganze fünf Jahre. Kein Wunder: Die umtriebigen Jungs veröffentlichen Soloprojekte am laufenden Band, allen voran Wolfgang Schlögl aka I-Wolf seit 2003. Nebenbei lieferten die Sofa Surfers auch den Soundtrack zu den Wolf Haas Roman-Verfilmungen „Komm süßer Tod“, „Silentium“ und „Der Knochenmann“.
Die nächsten Konzerttermine:
11.9 Wien, Gasometer
18.10 München, Feierwerk
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