Nominierte

Video - Dorian Concept

Dorian Concept

Retro-Sound, wohin das Auge hört? Von wegen. Dorian Concept zeigt, dass es tatsächlich Musik gibt, die Richtung Zukunft schaut. Dabei vereint Dorian Concept großes musikalisches Talent mit dem Gespür für die Trends von übermorgen. Sein wichtigstes Instrument ist der Micro Korg. Obwohl die Karriere des Keyboard-Virtuosen und Soundtüftlers in Österreich begonnen hat, sind seine Soundcollagen aus Jazz, Funk, HipHop und Future-Electro auf der ganzen Welt zuhause. 2011 hat Dorian Concept die EP "Her Tears Taste Like Pears" bei Ninja Tune veröffentlicht. Das Londoner Label gilt als weltweit wichtigste Anlaufstelle für individuelle und innovative Musik zwischen Breakbeat und HipHop. Fans, wie der berühmte britische Radio-DJ Giles Peterson schätzen auch das umfassende musiktheoretische Wissen des gerade einmal 26jährigen Österreichers.


Video - Elektro Guzzi

Elektro Guzzi

Elektro Guzzi liefern in einem Streich eine der faszinierendsten Umsetzungen für Live-Techno und zugleich einen der größten Innovationssprünge des Konzeptes "Band" der letzten Jahre. Nur mit Gitarre, Bass und Drums ausgestattet, setzen sie aus den ungewöhnlichsten Spieltechniken einen direkten körperlichen Gesamtsound zusammen, der so facettenreich wie stringent ist. Hätten sie nicht ausgiebig auf Tour - von Sonar bis Mutek und Berghain bis Fabric - bewiesen, wie diese Musik entsteht, wäre ihre Existenz fast nicht zu glauben. Zu futuristisch ist ihr Mensch-Maschine-Ansatz. Daher konnte sich auch fast niemand, der sie sah, vorstellen, dass diese Richtung sich noch vertiefen lässt. Doch genau das haben Elektro Guzzi nun getan.

Parquet, ihr zweites Studioalbum, ist noch rigider, noch monomanischer auf Techno geeicht. Über die 9 Tracks des Albums hinweg sind die Abgrenzungen zwischen Instrumenten und Rollen vollkommen aufgelöst. Während der instrumentale Ansatz immer noch den Kern bildet, ist es nun vollkommen unerheblich, ob ein Klang gerade von der Gitarre oder vom Bass oder von den Drums kommt. Alles greift lückenlos ineinander, so dass nur noch Musik als geschlossene Einheit erfahrbar ist. Obwohl die Qualitäten einer Live-Performance alle intakt sind - Echtzeit-Interaktion, visuelle Plausibilität, sofortige Feinanpassungen - liegt hier der radikale Bruch mit dem, wofür Bands bisher standen.

Parquet ist zugleich direkte Clubmusik, als auch reich an Nuancen und Details. Obwohl es Elektro Guzzis bisher rigidestes Technowerk ist, überrascht es mit Ausbrüchen von Schönheit in tonalen Linien, gleißenden Obertönen und warmen Resonanzen. Die Rhythmen sind bis auf das Grundgerüst reduziert und auf Langzeitwirkungen hin strukturiert. Jeder Track hat ein distinktives Erkennungsmerkmal, sei es die metrisch verschobene Melodie von Affumicato, die Gate-Akkorde von Pentagonia oder der verkürzte Beat von Absorber. Das Album wurde von Produzent Patrick Pulsinger direkt auf Tonband aufgenommen. Ohne Schnitte und Overdubs. Man hört die Mensch-Maschine in Echtzeit arbeiten. Dies ist nur ein Anzeichen für die Detailliebe, die Elektro Guzzi vorantreibt. Man muss vermutlich Bernhard Hammer, Jakob Schneidewind und Bernhard Breuer sein, um diese Tiefe zu erreichen.


Video - Parov Stelar

Parov Stelar

Seit weit über 10 Jahren steht der Linzer Kosmopolit, mit bürgerlichem Namen Marcus Füreder, für einen komplett eigenständigen Entwurf von sample-basierter elektronischer Musik, die sich an allem bedient, was der Zeichenkosmos der Popkultur zu bieten hat.
Trotz eines knisternden, analogen Feelings und deutlichen Querverweisen in die verschiedensten Musikepochen, zeichnen sich seine Produktionen durch eine völlig eigene, im Spannungsfeld zwischen Jazz-Club und Warehouse-Rave sozialisierte Ästhetik aus. Für seine Klangkollagen vermischt er einen Minimalismus aus gesampleten Tönen und Kleinst-Phrasen, angereichert mit treibenden und sphärischen Flächen zu Arrangements, die mit Vocals ebenso gut funktionieren, wie instrumental.
Seit 2003 betreibt Füreder sein eigenes Label Etage Noir und veröffentlicht seine Platten fast ausschließlich unter dem Pseudonym Parov Stelar. Und spätestens seit der "Kiss Kiss EP" und seinem gefeierten Debütalbum "Rough Cuts" hat Parov Stelar sich als Vorreiter einer neuen Spielart, von Rainer Trüby einst als "Minimal Jazz House" betitelt, etabliert.


Spätestens mit den Folgealben "Seven And Storm", "Shine" und "Coco" sowie unzähligen EPs manifestierte sich Parov Stelar als eine der größten Innovationskräfte elektronischer Musik und Pionier des Elektroswing.
Gleichzeitig hat Parov Stelar hierbei den Schritt vom reinen DJ/Producer zum erstklassigen Bandleader vollzogen und führt seine Live-Band seither über die Bühnen der großen Festivals und Clubs.


Video - Rene Rodrigezz

Rene Rodrigezz

Rene Rodrigezz, ein österreichischer Deejay, Produzent & Remixer, der die Massen mit seinen unvergleichlichen DJ Sets, seinen Bootlegs und seinen eigenen Tracks begeistert!

Die musikalische Geschichte von Rene Seidl begann bereits im Alter von acht Jahren. Eine klassische Ausbildung bei den Florianer Sängerknaben gewährte ihm bereits in den jungen Jahren einen Einblick in die Musik.

2010 wurde Rene beim Austrian Dance Award, einer renommierten Auszeichnung für aufstrebende Künstler, in 3 Kategorien - Best Newcomer / Best Remixer / Best Producer - nominiert.

Nach zahlreichen Single Releases (die allesamt Top Chartplatzierugen in diversen DJ Charts erreichten) sowie Lizensierungen rund um den Globus, erscheint im März 2011 das erste Album "Crank, but Sexy".

2011 erhielt Rene den Austrian Dance Award in der Kategorie "BEST REMIXER"!

Die erste Singleauskopplung aus dem zweiten, 2012 erscheinenden Album heißt "Release The Insane" und erscheint im Winter 2011, weiters steht eine Kooperation mit Superstar DJ Antoine in den Startlöchern!

"Shake 3x" nennt sich der Track und wird Anfang 2012 mit Video veröffentlicht.


Video - Wolfram

Wolfram

"Umtriebig" wäre als Attribut für Wolfram Eckert noch untertrieben. Von Marflow unlängst wieder zu Wolfram geworden, hat der Kärntner, der regelmäßig zu Auftritten und Produktions-Aufträgen zwischen Wien, New York und dem Rest der Welt hin und her jettet, im Frühjahr eines der meistdiskutierten Alben des Jahres herausgebracht. Zahlreiche prominente Gastsänger von Hercules & Love Affair bis Paul Parker zählen seitdem zu seinen Fans. Disco, Hi-NRG, Acid House und lupenreiner Synth-Pop sind nur einige der Mosaiksteine in dem schillernden Werk des Produzenten, eine Portion Augenzwinkern gehört auch dazu.