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BELPHEGOR  

© Nuclear Blast

Belphegor steuern bald auf ihr 20-jähriges Bestehen zu. Alleine das belegt die Beständigkeit als konstante Kraft in der österreichischen Metal-Szene. Seit 1993 ist man ein Team, 1995 folgt der erste Longplayer. Die Texte sind klar von Splatter, Satanismus und Blasphemie geprägt – man scheut sich also kein bisschen vor der dunklen Seite.

Einen ersten Skandal hatte man mit dem Album „Necrodaemon Terrorsathan“ parat, denn das Cover zeigt eine Frau intim mit einem Ziegenbock. Weitere Indizierungsverfahren sollten folgen. Nichtsdestotrotz konnte man Plattenverträge bei renommierten Labels wie Napalm Records oder Nuclear Blast unterzeichnen. Zuletzt reüssierten Belphegor mit der aktuellen Scheibe „Walpurgis Rites – Hexenwahn“. Übrigens: Die Salzburger, die mit ihrem mächtigen Death- bis Black-Metal immer wieder aufhorchen lassen, berufen sich mit ihrem Namen auf die mittelalterliche Dämonologie.

www.belphegor.at


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DAYS OF LOSS  

© Terrasound

Die Geschichte der Wiener Band Days Of Loss reicht bis in die frühen 90er-Jahre zurück. Beeinflusst von gleichermaßen unterschiedlichen wie interessanten Genres – von Doom bis Thrash, von Gothic bis Death Metal – machte man zunächst den Proberaum und die regionalen Bühnen unsicher. Durch stetige Weiterentwicklung ohne stilistische Limitierung und einer Vielzahl an absolvierten Konzerten erspielte man sich einen Status im heimischen Underground, vor allem die von Fans und Fachpresse viel gelobte CD „Lobotomy“ trug dazu bei. Für live-haftige Unterhaltung durften die Jungs in Folge als Support von Kalibern der Marke In Flames, Napalm Death, Suffocation oder Brujeria als auch auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland sorgen. Passend nachgelegt wurde mit dem frischen wie starken Album „Life Is Decay“: vielschichtiger angelegt, mit einem hochgeschraubten Faktor an Härte und Melodie.

www.myspace.com/daysoflossband


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BOON  

© Noisehead Records

Seele, Leidenschaft und Liebe – das sind die drei maßgeblichen Faktoren, die die Musik von Boon prägen. Metal und Gefühl? Ja, das geht zusammen. „Das mächtige Wort 'Liebe' war und ist nicht mehr bloß eine Plattitüde, sondern eine tief verankerte Lebenseinstellung“, sagt Gitarrist Thomas „Tompte“ Panzenböck.

Wuchtige Riffs lassen Wände und Herzen erzittern, während kraftvolle Melodien und der packende Gesang von Wolfgang Pendl zarte Saiten tief im Inneren berühren. Eine hart-herzliche Mischung, die in dieser Form nur wenige Bands so authentisch und glaubwürdig zustande bringen. Ihr Studioalbum „The Almighty Love“ zeigt Boon reif und erwachsen wie nie. Nach dem eineinhalbjährigen Songwriting, hunderten Ideen und acht Monaten im Studio später überzeugt der spontane, frische Geist des Albums sowie seine durchwegs positive und lebensfrohe Natur.

www.myspace.com/boonmusic


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MASTIC SCUM  

© Twilight

Die österreichische Death-Metal-Maschinerie Mastic Scum läuft noch immer wie ein gut geölter, mächtiger Zwölfzylinder vor dem Schlafzimmerfenster. Gerade für die neue Platte „Dust“ hat man keine Meter zuwenig gemacht. Immerhin sollte das Teil ja auch wie ein direkter Faustschlag klingen. So fuhr man für das Mixing zu den Grindlab Studio, gemastert hat der fachkundige Andy Classen (Belphegor, Tankard, Disbelief). Das Artwork dazu wurde speziell von Killustrations aka Björn Goosses (Six Feet Under, Kataklysm, Amon Amarth) entworfen. Der Sound ist seit Jahren klar skizziert, geht beständig nach vorne und gilt als Trademark der Szene – wie ein warmes Messer durch Butter eben. Scharf akzentuierter Death Metal mit der nötigen Dosis Gnadenlosigkeit ist die Spezialität des Quartetts. Immer wieder trachtet man dabei auch auf die Verwendung anderer stilistischer Feinheiten als Erweiterung und Bebilderung des vertont düsteren Horrors.

www.masticscum.com


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KONTRUST *  

© Artist Station

Kontrust haben in den letzten drei Jahren einen Blitzstart hingelegt. Durch über 200 berüchtigt energiegeladene Live-Shows hat sich die junge Band als eine Konstante in der mitteleuropäischen Konzertlandschaft etabliert. Die sechsköpfige Formation rockt neben der Heimat ebenso in Deutschland, Polen, Schweiz und Italien. Den nötigen Push gab es durch das Album „Time To Tango“, das mancherorts als Meisterwerk der modernen Rockmusik gefeiert wird. Die Veröffentlichung besticht durch großartige Produktion und erstklassigem Artwork, die den berechtigten Anspruch auf eine internationale Perspektive unterstreicht. Musikalisch wie konzeptionell formulierten Kontrust ein Statement einer gewachsenen Band, die sich an internationalen Maßstäben orientiert. Die Eckpfeiler des Sextetts sind klar formuliert: Kraft, Eingängigkeit, Emotion, Groove, Ausdruck, Energie und eigenständige Originalität.

www.kontrust.info

* = Fixnominierung laut Ö3 AUSTRIA TOP 40