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SKERO  

© katsey.org

Skero hat in Österreich geschafft, was Hip-Hop hier selten schafft: eine Platzierung in den Top Ten der Charts. Wer Skeros „Kabinenparty“ bis dato noch nicht gehört haben sollte, der hat entweder kein Radio zu Hause, nennt kein Internet sein Eigen, oder ignoriert schlicht und einfach die voll aufgedrehte Beschallung von vorbeicruisenden Autos an jeder zweiten Straßenecke dieser Tage.

Kann österreichischer Hip-Hop jetzt breitenwirksam etabliert werden? „Es braucht Künstler mit guten Ideen und Durchhaltevermögen, die nicht nur gute Musik machen, sondern sich auch um Promotion und Booking kümmern. Aber die Medien sind sicher ein bischen hellhöriger geworden und werden die Szene mehr beobachten“, meint Skero.

www.skero.at


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THE CLONIOUS  

© Affine Records

Er war es, der einst dank Demo-CD-Übergabe an den britischen Radio-DJ Benji B den Hype um seinen JSBL-Bandkollegen Dorian Concept ins Rollen brachte. Mittlerweile hat Paul Movahedi alias The Clonious mit „Between The Dots“ selbst einen vielversprechenden Grundstein für eine Produzentenkarriere in seiner Nische irgendwo zwischen Hip-Hop, Soul, Jazz und Elektronik gelegt. Und zwar international, denn der Longplayer ist beim renommierten kalifornischen Label Ubiquity Records erschienenen. 

www.myspace.com/theclonious

www.affinerecords.com


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SUA KAAN  

© Nexus Divinitus

Die Hip Hop Gruppe Sua Kaan wurde bereits 1996 gegründet, um soziale und zwischenmenschliche Probleme, sowie das Alltagsleben in Wien musikalisch zu verarbeiten. Zu den Freunden Aqil und Gjana stieß 2004 Mevlut Khan, der mittlerweile auch solo von sich reden macht. 2007 komplettierte Shino als Produzent die Band Sua Kaan. Rapping, Songtexte, Live-Performance, frische Beats, coole Mixe und feinste Produktion sind das Rezept von Sua Kaan.

Die EP „Kurzer Prozess“ war Mitte 2008 das erste, deutliche Lebenszeichen, seither ist die Band kaum zu bremsen. Anfang 2010 war es soweit: Das Debütalbum von Sua Kaan mit dem bezeichnenden Titel „Aus eigener Kraft“ wurde veröffentlicht. Ihre hymnisch-pathetische Mischung aus Sozialstudien, Melodram und Battle-Rap stieg auf Platz 30 der österreichischen Albumcharts ein. Ihre Videos  beeindrucken mit sehr professionellen, stimmungsvollen Bildern. Seither kam es außerdem zu einer Kooperation mit den Wiener Festwochen, wo Sua Kaan schon beim Kick Off Event auftrat, Rap-Workshops für Jugendliche gab und Anfang Juni als Teil der Performance einen Showcase spielte.

www.sua-kaan.at


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S.K. INVITATIONAL  

© Daniel Shaked

S.K.Invitational ist die einzige HipHop-Formation ihrer Art in Europa, bestehend aus 16 hochkarätigen Musikern. Bandleader Stephan Kondert spannt den Bogen mit seiner Big Band von Jazz, HipHop bis hin zu elektronischer Musik. Die jungen, professionellen Musikern haben ihr Können bereits in Formationen wie Present Tention, Midshi, Mono & Nikitaman, Texta oder Nouvelle Cuisine unter Beweis gestellt. Das erste Album „S.K.Invitational“ wurde im September 2007 veröffentlicht und bot eine Reihe von namhaften Gästen.

Der aktuelle Longplayer „Raw Glazed“ schaffte es mit HipHop-Beats im Big-Band-Gewand und zeitlosem akustischen Sound auf Radio FM4 zum „Album der Woche“. Sowohl tanzbare Partytracks als auch ruhigere Titel, sowie instrumental-progressive Parts bilden den spannenden Bogen um den neuen Big-Band-Sound. Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der Gäste (The Real Live Show, Buff1, Phatkat oder TY) war neben Rap- und Gesangsfähigkeit besonders die Musikalität und die Einstellung zur Musik, die mit S.K. Invitational zusammenpassen musste. Natürlich wurden auch die langjährigen Weggefährten aus dem deutschsprachigen Raum wie Texta, Roger, Holunder, Deph Joe, Flip, Thaiman oder der wunderbaren Lylit nicht vergessen. Das Mitmischen in der HipHop-Oberliga wurde mit diesem Album gestartet.

www.myspace.com/skinvitational 


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CHAKUZA *  

© Stickle

Chakuza meldet sich mit seinem nunmehr dritten Solo-Album zurück, welches prompt Platz 8 der deutschen und Platz 3 der österreichischen Charts erreichte: „Monster in mir“ lautet der Titel und eröffnet damit ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

„Dies wird mein letztes reines Rap-Album werden“, äußert sich Chakuza dazu. „Natürlich bemerkt man auch jetzt schon eine starke Weiterentwicklung. Sowohl textlich, als auch musikalisch habe ich ein neues Level erreicht, was auch mit Grund für diesen Entschluss war, danach einen etwas anderen Weg zu beschreiten. Mit „Monster in mir“ setze ich mich ein letztes Mal mit dem Rapper in mir auseinander, der ich bisher immer war, was jetzt nicht heißen soll, dass es so ein selbsttherapeutisches Album wird. Das Album ist einfach zu 100% der Chakuza, wie mich die Fans kennen, nur gespickt mit meinen persönlichen Erfahrungen der letzten Jahre.“

beatlefield.com

* = Fixnominierung laut Ö3 AUSTRIA TOP 40