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SABINA HANK  

© Lukas Beck

Sabina Hank hat für ihr jüngstes Album die Perspektive gewechselt. Vielleicht wäre es naheliegend gewesen, mit den 13 neuen Songs ganz einfach an die intimen, fragilen Balladen des Vorgängeralbums „Nah an mir / Inside“ anzuschließen. Doch die vielseitige Sängerin und Pianistin stellt lieber den „Focus On Infinity“. Mit neuer Band  (Tom Reif an der E-Gitarre,  Alex Meik am Kontrabass und Christian Lettner an den Drums) ist sie ins Studio gegangen. Das Ergebnis: Ihre vielschichtigen Lieder zeichnen sich durch einen deutlich erhöhten Soul- und Pop-Gehalt aus. Statt eines Konzertflügels gibt meist ein seelenvoll groovendes Fender Rhodes Piano die Atmosphäre vor. Das Zusammenspiel von kompositorischem Tiefgang und eingängiger Pop-Intensität, eines der Markenzeichen in Hanks Schaffen als Songschreiberin, kommt in diesem Ambiente stärker zur Geltung als je zuvor.

www.sabinahank.com


ERNST MOLDEN  

© Monkey Music

Schwarzromantische Songs, angezerrte Gitarren, sinistrer Witz: zunächst einmal ist „Häuserl am Oasch“ die Tonspur zu einem „Singspiel“ von und mit Ernst Molden. „Häuserl am Oasch“ ist aber auch der Titel von Ernst Moldens aktuellem Album. Ein Album, das uns – fernab des Bühnenspektakels –  tief in einen absonderlichen Kosmos eindringen lässt. „Wenn da Papa en Woed ged, na hod a an Grund“ heisst es in einem Song. „Und in de uaoidn Baam, scheban d’ uaoidn Traam“ in einem anderen, dem Titelstück. Wir schauen und schaudern. Und hören die Botschaft wohl: der Wienerwald hört nicht in Altlengbach auf, in Hainfeld oder gar in Kottingbrunn – der Wienerwald umschliesst diesen Planeten . Wie ein grosser, dunkler, schwerer Mantel, der das Etikett „Vergessen“ in sich trägt. Und doch gelegentlich gelüpft und gelüftet wird. Gut und gern von Ernst Molden. 

www.ernstmolden.at


WOLFGANG MUTHSPIEL  

© Matthias Heschl

Einer der wissendesten Musikjournalisten des Landes attestiert knapp und scharf: „Muthspiel hat alle intellektuellen und technischen Fertigkeiten um die Momente der Magie zu nutzen.“ Damit wäre eigentlich schon fast alles geschrieben. Wolfgang Muthspiel, der international gefeierte und anerkannte Gitarrist, sorgt als Künstler mit tiefer Integrität, Intelligenz und kühner Musikalität für weltweite Aufmerksamkeit. Sowohl stilles Charisma und Eleganz als auch atemberaubende Technik und risikofreudige Musikalität zeichnen Konzerte von Muthspiel aus. Seine ganz eigene musikalische Sprache vermittelt Offenheit in grenzüberschreitenden, kompositorischen Strukturen. Unter seinen derzeitigen Projekten findet sich das Duo Friendly Travelers“mit Schlagzeuger Brian Blade, das Wolfgang Muthspiel 4tet (mit dem Schweizer Pianisten Jean-Paul Brodbeck) oder das Trio MGT mit Slava Grioryan und Ralph Towner sowie seine sich ständig weiterentwickelnde Solo-Performance mit verschiedenen Gitarren und Loops. Zudem arbeitet er mit und für das Gary Burton Quintet (als Nachfolger von Pat Metheny), Rebekka Bakken, Trilok Gurtu, Dhafer Youssef, Youssou N'Dour, Maria Joao, Dave Liebman, John Patitucci und viele mehr.

www.materialrecords.com


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MAX NAGL  

© Johannes Novohradsky

Max Nagl gilt als Österreichs innovativster Saxophonist der letzten Jahre. Geboren 1960 in Gmunden, studierte er am Konservatorium der Stadt Wien Saxophon und schafft als Komponist, Arrangeur und Saxophonist einen innovativen Brückenschlag zwischen Jazz, Noise und Volksmusik. Nagl arbeitet mit verschiedenen Duos, Trios, Quartetten und Quintetten zusammen, darunter Formationen wie das Max Nagl Trio mit Clemens Wenger und Herbert Pirker, die Band Big Four mit Steve Bernstein, Noel Akchote und Brad Jones sowie ein Trio mit Wenger und Pirker. Mit Big Four und Joey Baron war Max Magl beim Jazzfestival LaVilette in Paris zu Gast.

Der Saxophonist ist außerdem ein umtriebiger Komponist, der vor allem für Kinder – bekanntlich ein äußerst kritisches Publikum – schreibt und arrangiert. Für die Volksoper hat er eine Kinderoper komponiert, eine Operette mit einem Libretto von Franzobel, die im Museumsquartier und bei den Bregenzer Festspielen aufgeführt wurde sowie ein Kinderhörspiel mit der HR Big Band. 

www.maxnagl.at 


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HANS THEESSINK *  

© Milica Theessink

Nach mehr als 7.000 Konzerten und 40 Jahren "on the road" ist Hans Theessink eine Institution in Sachen Blues und Rootsmusik. Mit seiner sonoren Stimme und seinem unverkennbaren Gitarrenstil ist Theessink weltweit gefragt – er spielt an die 200 Konzerte im Jahr und ist immer ein Garant für niveauvolle Blue Notes. Seine Lieder zeugen von einem gewachsenen Songwriter, der sich auch immer wieder aktuellen Themen annimmt. Die US-Bluespresse nannte ihn einen „internationalen Bluesschatz“ und  der legendäre Bo Diddley meinte, Hans Theessink sei „ein höllisch guter Gitarrist“. Nach 20 Alben, einem Songbuch, einem Lehrvideo und einer hat er die Doppel-CD „Birthday Bash“ veröffentlicht; aufgenommen anläßlich Hans' legendärem 60. Geburtstags-Konzert mit musikalischen Freunden im April 2008.

www.theessink.com

* = Fixnominierung laut Ö3 AUSTRIA TOP 40